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Alfred Friese

Alfred Friese Komponist

Alfred P. Friese, Absolvent des Königlichen Konservatoriums in Leipzig, war ursprünglich als Geiger ausgebildet worden, und seine musikalische Meisterschaft auf diesem Instrument brachte ihm das begehrte Künstlerdiplom und anschließend eine Stelle im Leipziger Gewandhausorchester ein. Während dieser Zeit in Leipzig begann er sich für die Pauken zu interessieren und nahm Unterricht bei dem Paukisten des Orchesters, Hermann Schmidt. Sein erstes bedeutendes Engagement als Paukist hatte er bei Hans Windersteins Orchester. Im Jahr 1902 wurde er von Franz Scheel in die Vereinigten Staaten eingeladen, um eines der Gründungsmitglieder des späteren Philadelphia Orchestra zu werden. Anschließend wechselte Friese als Pauker zum Pittsburgh Symphony Orchestra unter Emil Paur. Als Gustav Mahler 1909 das New York Philharmonic Orchestra auf einer festen Gehaltsbasis gründete, wählte er Alfred Friese unter neun Bewerbern für den Posten des Solopaukers aus. Zu den Dirigenten, unter deren Leitung er spielte, gehörten Fritz Reiner, Arturo Toscanini, Richard Strauss, Gustav Mahler, Arthur Fiedler, Eugene Ormandy, Igor Strawinsky, Leopold Stokowski und Sir Thomas Beecham. Im Mai 1926 eröffnete Herr Friese seine Schule für Pauken, die erste ihrer Art. Er war außerdem Vorsitzender der Perkussionsabteilung der Manhattan School of Music. Seine Paukenlehrmethode, die Friese-Lepak-Paukenmethode, ist zu einem Standardwerk für das Instrument geworden.



Alfred Friese gilt als einer der weltweit führenden Paukisten und Pädagogen.

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